Immer häufiger hört man es. Man beschreit es nahezu. Es würde unser Ende bedeuten: Trinkwasserknappheit
Was sich so weit weg anhört, ist schon jetzt greifbar nah:
Völlig unschuldig gingen Steffen K. und Mandy B. am 13.10.2007 im HIT auf dem Alten Messegelände in Leipzig Einkaufen. Nichts ahnend durchschritten sie die Ladenflächen und packten unauffällig einige ausgewählte Lebensmittel in ihren Einkaufswagen. Im letzten Drittel näherten sie sich der Getränkeabteilung mit dem Ziel Selter zu ergattern. Wie schon in den Wochen zuvor litt HIT auch diesmal wieder an einem Mineralwasserschwund. Nur sechs komplette Packen fanden sie vor, ein weiterer lediglich noch mit 5 Flaschen bestückt. Um dem drohenden Tod durch Verdursten zu entgehen, ergriffen sie ihre Chance und sackten alle völlständigen Packen ein. Gedankenverloren streiften sie weiter durch die Gänge, stellten ihren Einkaufswagen ab und stöberten in den Regalen auf der Suche nach den neusten Leckereien. Wieder zurück gefror ihnen das Blut in den Adern … ein Selterpacken war verschwunden … gestohlen noch vor dem Kauf – einfach vom Wagen gemopst, brutal verschleppt, womöglich schon ausgetrunken … konnte das möglich sein?! Keine Zeugen. Sie suchten. Sie überlegten, ob sie wirklich 6 Packen genommen hatten … waren es doch weniger gewesen? Aber der Wagen war doch vorher voll – extra alles abgezählt. Fassungslos schleppten sich die beiden zur Kasse, noch völlig schockiert von den Ereignissen, verunsichert, immer den Blick auf den Wagen gerichtet um die letzten Wasservorräte zu verteidigen – Feinde abzuwehren. Die Anspannung endete mit dem Bezahlen. Zügig fuhren sie mit ihrem Schatz nach Hause … glücklich über das ergatterte stille Nass, welches ihnen ihr Überleben zumindest für die nächsten zwei Wochen sichern dürfte.