Hejhej ![]()
Wie versprochen nun ein kleiner Urlaubsbericht von unserem Schwedentrip:
Letzten Mittwoch ging unser Flug nach Stockholm. Nach einem längeren Aufenthalt auf dem hannoverschen Flughafen – die Autofahrt von MD ging unerwartet fix – hob unsere Maschine sanft in die Lüfte und trug uns über ein Meer aus Wolken ins fremde Land.
Dort angekommen haben wir direkt unser Mietauto in Empfang genommen – eigentlich hätten wir einen VW-Polo o.ä. kriegen sollen, stattdessen gab`s einen neuen Golf … auch nicht schlecht, also schnell zugegriffen und ab per Navi-Anleitung (die uns z.T. ziemlich in die Irre führen wollte) zur Manu nach Falun. Da wir noch kein Abendbrot gegessen hatten und uns der Magen mittlerweile bis in die Kniekehlen hing, legten wir einen kleinen Zwischenstopp ein – das Menü: trocken Toast wahlweise mit Nutella verziert.
Kurz vor Mitternacht kamen wir erschöpft im kleinen Städtchen an und quatschten noch ein Stündchen mit der Wahl-Schwedin, bevor wir totmüde ins Bettchen fielen ![]()
Der Donnerstag begann mit einer kleinen Shoppingtour im ICA-Supermarkt für`s Frühstück … frisches Baguette und Donuts
Nach dem ausgiebigen Mahl in Kitchen E-up sowie lustigen Gesprächen über das Nacktsein haben wir Manu mit ihrer Masterarbeit allein gelassen und uns auf den Weg zu unserer Hütte gemacht. Günstigerweise haben unsere Vermieter weder Deutsch noch Englisch gesprochen … da war also Verständigung mit Händen und Füßen angesagt, was mittelfristig so gut wie gar nicht funktioniert hat ![]()
So ein kleines feines Hüttchen ist schnell bezogen, weshalb wir anschließend noch genügend Zeit hatten, die Metropole Falun zu erkunden. Neben vielen kleinen Geschäften mit allerlei Gedöns fanden wir auch einen Teeladen, in dem sich Steffen mit den weltweit wohl am extremsten duftenden Teesorten eindeckte und ich mir eine kleine Kuhkaffeedose kaufte (die Manu hat ganz schön geguckt bei den süßen Viehchern), sowie einen Fahrradladen, bei dem wir uns am nächsten Tag zwei Räder ausleihen wollten. In einem einheimischen Café habe ich den wohl leckersten Schokokuchen meines Lebens gegessen (die Schweden wissen eben, wie sie mein Herz erobern können) … halb ungebacken, der Teig ist regelrecht rausgelaufen
Abends haben wir uns beim Lidl (!!!) mit Grillware eingedeckt und sind zu einem geheimen Lagerfeuerplatz ans Ende der Welt gefahren (gut, nicht ganz am ADW, aber schon ziemlich abseits jeglicher Zivilisation). Bei 360° Natur saßen wir ums Feuer (Steffen brauchte ewig … so`n richtiger Steinzeitmann ist er wohl nicht), aber über kurz oder lang gab es dann auch dampfende Würstchen, krosse Brötchenhälften und Grillfeta mit ordentlich Knobi, den Manu persönlich für uns gezaubert hatte (Beweisfotos unten). Weniger gemütlich war`s allerdings durch fiese Mücken, die uns quälten, in den Büschen lauernden Bären (dachten wohl, sie könnten was Fleischiges abgreifen) und auch anderes ekliges Getier, was einen ständig angriff ![]()
Freitag lachte uns die Sonne aus dem Bett. Bei sommerlichen Temperaturen war es uns sogar vergönnt, auf unserer Veranda Frühstück zu mümmeln. Am frühen Nachmittag folgte eine Fahrradtour um den See Varpan nördlich von Falun. Laut Manu eine schöne Strecke ohne größere Hügel/Berge, also optimal für die anstiegsmüde Mandy … denkste Puppe
Meine feinen Sinne (oder besser mein untrainierter Körper) nahmen auch den winzigsten Hügel, die leichteste Erderhebung wahr und entsprechend keuchend saß ich auf meinem Drahtesel … Gott sei Dank gab`s nen Päusken inklusive kleinem Quasi-Picknick. Zu allem Überfluss holten wir uns bei dem ganzen am See sitzen, Gesicht in die Sonne halting und rumradeling auch noch einen schicken Sonnenbrand … Touristen eben
Zum Beweis, dass wir auch wirklich tierisch sportlich waren: Rast im Faluner Park mit Blick auf Fluss/See und Beweisfahrräder.
Abends gab es dann noch ein ganz besonderes Highlight. Steffen und Manu hatten die glorreiche Idee, den Kamin aus unserer Hütte zu benutzen (muss ja sein, wenn man einen da hat, der kann ja nicht einfach so dastehen als Deko)
Man würde auch meinen, dass man in Hüttennähe genügend Holz zum verbrennen finden würde, aber das war nicht der Fall. Bei unserem Vermieter lagen aber frisch gehackte Scheite rum, die wir kurzerhand mopsten. Also frisch ans Werk, Steffen wieder in der Rolle des Feuermachers, erneut untermalt von intelligenten Kommentaren der weiblichen Beisitzenden. Aber irgendwie hat das alles nicht so richtig funktioniert. Zwar brannten die kleinen Ästchen lichterloh, die großen Hölzer jedoch wollten einfach nicht Feuer und Flamme werden. Das Ende vom Lied war ein völlig verräuchertes Zimmer. Man stelle sich das wie Indoor-Nebel vor, wo man seinen Sitznachbarn kaum noch sieht … und gestunken hat es natürlich auch wie sau. Wir also erstmal sämtliche Fenster und Türen aufgerissen, wie blöde rumgewedelt, uns in dicke Klamotten gesteckt, weil`s abends natürlich arschkalt war und fröhlich die Rauchzeichen beäugt. Als wir das ganze dann etwas unter Kontrolle hatten, haben wir uns wieder „gemütlich“ auf die Couch gesetzt und Skat gespielt (man bedenke: immer noch mit komplett geöffneten Fenstern und in Polarbekleidung). Lustig wurde es dann erst richtig, als die Anfängerin den ganzen Abend gewann … ja richtig, die Mandy hat die alten Skathasen besiegt! Ihr hättet Manu sehen sollen; am Ende wollte sie so lange bleiben, bis sie mal nen Spiel machen und gewinnen würde … zu guter Letzt hat sie das dann auch geschafft ![]()
Eigentlich wollten wir am Samstag zusammen eine Kanufahrt machen, aber es war uns dann doch zu bewölkt und windelig. Deshalb sind wir nach Leksand gefahren und dort an einem der vielen Seen spazieren gegangen. Schon die Fahrt dorthin war es wert … typisch schwedische Landschaft und niedliche Dörfer. Der Sand, den ein Unwissender auf den Fotos für Strand halten könnte, ist in Wirklichkeit schon See … da war wohl der Stöpsel gezogen worden
Anschließend haben wir etwas die „Stadt“ erkundet und sind in einem kleinen Café hängen geblieben; es war sogar mehr als das: jeder Schrapel der dort rumstand (sowohl Tinnef als auch Tische, Stühle und Schränke) war mit Preisen versehen … mal eine ganz andere Art des Shopping (wenn auch wahnsinnig teuer).
Meine zwei Süßen vorm See ![]()
Eine Futterpause durfte natürlich auch nicht fehlen ![]()
Wieder in Falun angekommen habe ich mich mit meinem Mann zu den berühmten Skischanzen begeben. Ganz schön beeindruckend und vor allem recht hoch … der Weg wie immer beschwerlich, denn hinauf muss man den Berg schon selber krakseln. Auf die Schanze selbst konnten wir leider nicht – Steffen kam das aber sicherlich ganz gelegen, denn auch in Höhe des Schanzentisches rebellierte sein Magen schon heftig (Höhenangst ist echt ne doofe Sache).
Der letzte Tag in Falun verlief ruhig. Vormittags die Butze sauber gemacht und „ausgecheckt“ – wiedermal problematisch, da die Vermieter es innerhalb der drei Tage unserer Anwesenheit nicht geschafft hatten, auch nur EIN Wort Englisch zu lernen
Zum Zeitvertreib sind wir nochmal in die Faluner City geflüchtet und haben in die geschlossenen Läden schauen dürfen (naja, was will man Sonntags auch erwarten); in einem Geschäft hatten wir doch noch Glück und konnten ein wenig schmökern. Mein absolutes Highlight: Ein Typ, der mit seiner Katze am Fluss Gassi ging … die Mietze musste ich natürlich gleich durchknuddeln!
Nachmittags ging`s mit Manu zum Abschiedskäffchen in ihr Lieblingscafé … war schön bei dir, Süße ![]()
Die Fahrt zurück nach Stockholm führte uns diesmal auf einer anderen Route durch das Land – also wieder neue Eindrücke aufsaugen. Angekommen am Hotel gab`s gleich Ärger wegen der Buchung … irgendwas mit dem Termin war schiefgegangen, große Verwirrung, Panik, Terror und das ganze noch auf Englisch … ich stand kurz vor nem Schreikrampf! Ein Zimmer haben wir letztendlich bekommen, aber über den Preis wollen wir lieber nicht reden
Durch einen extrem tollen Tipp unserer Rezeptionstante, die wir wegen eines netten Restaurants gefragt hatten, sind wir nach Alvik gefahren (Haltestelle der Stockholmer U-Bahn und Stadtteil) … da steppte vielleicht der Bär (Vorsicht: Ironie!). Es war absolut NICHTS dort los – das Restaurant entpuppte sich als McDonalds und auch sonst war alles wie ausgestorben. Nach einem Fußmarsch durch den Stadtteil sind wir irgendwann auf einen Italiener gestoßen; es war 21:15 Uhr, 22 Uhr machten sie zu, wir hatten also a) kaum noch Zeit zu essen und b) nur noch Pizza zur Auswahl, da der Koch nichts anderes mehr für uns hätte zaubern können … dolle Wurscht. Aber wenigstens haben die Pizzen super geschmeckt. Nach einem nächtlichen Spaziergang zurück zum Hotel fielen wir schließlich tot ins Bett.
Der letzte Urlaubstag wurde mit einem Mini-Frühstücksbuffet eingeleitet. Vor unserem Abflug am Abend wollten wir noch die City von Stockholm unsicher machen. Also nichts wie ab in die U-Bahn und hinein ins Getümmel – typisch Weltstadt: hektisch, laut, bunt, viele Menschen, tausend Läden … eben 360° Zivilisation (endlich!). Während der Großteil von Stockholm recht modern und großstädtisch gestaltet ist, kann man in Gambla Stan (der Altstadt) noch richtig alte Häuser, enge Gassen und und winzige Bistros entdecken – wahnsinnig gemütlich … eine typische Mahlzeit durfte auch hier nicht fehlen: zum Mittag gab es eine Portion Köttbullar und als Nachtisch Prinzesskuchen *mjammi* siehste Manu, wir haben ihn doch noch essen können
Um einen besseren Überblick über die Stadt zu bekommen sind wir zum Funkturm gewandert und hinauf in den 30. Stock gefahren … beeindruckend. Aber für den Steffen wiedermal viel zu hoch!
Nach dem Stadtrundgang hieß es dann schleunigst zum Flughafen fahren, Mietauto wieder abgeben, einchecken und ins Flugzeug hüpfen. Der Rückflug selber war etwas holprig, aber wir sind trotzdessen wieder gut in Deutschland eingetroffen.
Alles in allem also ein netter Urlaub – vielleicht nicht sooo erholsam, wie man es sich gewünscht hätte (so viel gelaufen/gewandert sind wir schon lange nicht mehr), aber dennoch gab es viel für Auge und Seele!
Hejdå ihr Lieben ![]()





















Hmm, Veröffentlichungszeit 01:39
kein Wunder, dass da die ein oder andere Begebenheit ausgespart wurde und bestimmte Tatsachen etwas verzerrt dargestellt werden.
Wie ich schon auf Manus Blog geschrieben habe, hat mir der Urlaub auch rundum gefallen. Schön, dass wir hier noch mal eine große Zusammenfassung zu stehen haben. Ich schließe mich FAST allen Aussagen an, bis auf einige:
„Bei 360° Natur saßen wir ums Feuer (Steffen brauchte ewig … so`n richtiger Steinzeitmann ist er wohl nicht)“
Also zunächst einmal bin ich angehender Informatiker, d.h. ein Feuer geht bei mir normalerweise auf Knopfdruck an und für ein gut durchgegrilltes Würstchen brauche ich lediglich auf das Piepen der Mikrowelle zu warten.
Der Leser sollte aber wissen, dass es bei den Beschreibungen oben gar nicht um die Dauer ging, die gebraucht wurde das Feuer zu entzünden (Grillanzünder hatten wir zur Genüge da), sondern, dass sich die Frauenzimmer hier über die Zeit beschweren, die es gebraucht hat, die Würstchen fertig zu grillen. Das ist von ihnen keineswegs böswillig gemeint, es ist nur so, dass diese Frauen durch ihre mangelnde Grillerfahrung die Würstchen wahrscheinlich direkt ins offene Feuer gelegt hätten (wie später dann die Marshmallows), wohingegen mein geschulter Blick erst auf die Weißglut gewartet hat, um ein perfektes Würstchen zu grillen
Naja, ich kann es ihnen nicht verdenken, schließlich hatte ich auch großen Hunger.
Die Kaminaktion war hingegen von ganz anderer Natur. Nasses Holz und die peinliche Erkenntnis, dass man dicke Holzscheite nicht direkt entzünden kann
… dank Manu hatte ich zwar nach einer Weile ein paar kleinere Hölzer im Kamin, die das ganze aber wie oben beschrieben auch nicht wirklich in Gang bringen konnten. Während die Verfasserin des Eintrags mehr oder weniger gemütlich auf der Couch saß und sich über mich und meine aussichtslosen Versuche amüsierte, war ich bemüht durch Pusten, Holz suchen und nachlegen die Katastrophe zu verhindern oder sie zumindest hinauszuzögern. Schwitzend und mit immer weiter sinkender Motivation war das „Feuer“ dann irgendwann am Punkt seiner größten Raucherzeugung angelangt und als ich mich aus der Hockposition aus leicht benebelter Umgebung aufrichtete, konnte man meinen Kopf, aufgrund des bereits aus dem Kamin ausgetretenen Qualms, kaum noch erkennen.
), trockeneres Holz und eine bessere Vorbereitung – dann wäre nix schief gelaufen.
Den Versuch, den angestauten Rauch soweit in Bewegung zu setzen, dass er sich von der Decke löst und aus dem Fenster verschwindet, wurde von zu diesem Zeitpunkt von mir in die Wege geleitet und ich glaube, dass ich am Ende der einzige war, der bei gefühlten -20°C hätte gut und gerne nackt rumlaufen können (man stelle sich dieses Bild bitte nicht vor). Zusammenfassend also nicht allein meine Schuld. Ein besserer Kamin (am besten ein elektrischer mit erwähntem Knopf
Aber solche Momente machen einen Augenblick ja erst unvergessen. Ich glaube so schnell vergessen wir diesen schönen Urlaub auch nicht.
Also immer schön entspannt bleiben und bis zum nächsten Mal
Der Informatiker
Ja klar, jetzt schiebt der Mann wieder alles auf`s böse Holz und die bösen Mädels die drumherum saßen und fies kommentierten *pffffff* Man muss doch mal klarstellen, dass die Männer heutzutage völlig verweichlicht sind … nicht mal nen Feuer kriegen sie in Gang und nen bissl Rauch unter Kontrolle *neyneyney*
Also ich fand’s schön, war ein bisschen als ob man mitgefahren wäre!
Es gibt auch einige Männer die vor einem Feuer völlig aufblühen, d.h. wenn sie auch sonst nichts gebacken bekommen Feuer ist immer drin! Muss also am Holz gelegen haben.
So, wieder meinder fachrichtung werd ich mal als anwalt und in dieser form als verteidiger fungieren
so, dann mal frisch ans werk.
als erstes möchte ich feststellen das alle eure gegen argumente völlig uberzogen und aus der luft gegriffen sind
(das wollte ich schon immer mal sagen *gg*)
ich kenne das argument unwissenheit schützt vor strafe nicht, doch ich möchte hier auf alte der erziehung zu grunde liegende christliche werte verweisen. ich meine die nächstenliebe, diese stellt unbewusst und bewusst den grundpfeiler unserer „zivilisierten“ welt. es ist nächstenlieber wenn man statt mit hohn und spott jemandem „zu helfen“ es lieber mit ernstem rat und wohlgmeinterer tat zu seite steht.
ich kann dem informatiker unr in allen belangen zustimmen!!!!!!!!!!!!
erstens: ein gerät mit schalter wäre in der tat wesentlich besser als alles andere
) und somit ist er von allen vorwürfen der unwissenheit und zivilisiertheit frei zu sprechen!!! *gg*
und zweitens: nasses holz und grosse holzscheite sind äusserst ungeeignet. da ich über die ortlich begebenheiten unkenntlich bin, weiß ich nicht ob eine axt zur hand war ( natürlich um das holz zu spalten
PS: warum zivilisiertheit?! DARUM!
„….so`n richtiger Steinzeitmann ist er wohl nicht….“
1. Die Frauen von heute sind total verweichlicht. Statt „wie in alten Zeiten“ die Speisen (in unserem Fall die Würstchen) selbst zuzubereiten, versuchen sie heutzutage aussichtslos der Emanzipation hinterherzulaufen, um sich vor genau solchen Aufgaben zu drücken. Ich meine: In Zeiten, in denen manuelles Feuermachen nicht mehr zur Hauptaufgabe eines Mannes zählt, ist allein der Wille zur Aufgabenbewältigung Indiz genug für die Robustheit und das Durchhaltevermögen heutiger Männer! Amen
2. Eine Axt war nicht in Greifweite. Sie hätte mir aber sicher dabei geholfen das Holz und bei weiter andauernder Erfolglosigkeit die Inneneinrichtung kurz und klein zu hacken.
Ich habe den Ausführungen meines Anwaltes nichts hinzuzufügen.
Der Informatiker
Also das is mir hier doch allet zu gender… Meine post-feministischen Gedanken spar ich mir jetz hier lieber, mir reichte die erfrischende Diskussion mit meinem Prof. eben über Kastrationsangst und Ödipuskomplex als Ursachen der Darstellung der Frau im Film. Daher sag ich jetz einfach ma: Wir alle drei sind am Desaster schuld. Dor Steffen und ich, weil wir Mandy zum Abenteuer Kamin überredet haben. Steffen einzeln nochma richtig, weil er den Kamineffekt falsch berechnet hatte und zunächst nichts von meinem kleineren Holz wissen wollte und zu guter letzt der böse Schwede, der uns da nasses Holz hingelegt hatte, das als trocken getarnt war, um uns den Diebstahl zu vermiesen und uns wie die Ratten aus der Bude zu treiben… Wie auch immer, ich musste ja nich in der Räucherbude pennen, hehe.
Und noch was: der einzige Mann, der nicht verweichlicht ist (und verweichlicht hat hier nicht zwingend eine negative Konnotation), ist Clint Eastwood vor 40 Jahren. Gibt es etwas männlicheres auf diesem Planeten?
Damit verabschiede ich mich, gehabt euch wohl!
Also zuerst zum Mandy-Bericht: TRaumhaft!
weil: überhaupt soooo, weil: so schön ausführlich und frisch/frei erzählt, weil( Hoffentlich kriegt ihr alle jetzt keinen zu großenSchock!) Ich in Berichten/Dokumentationen von mir bzw. zu mir Paralellen finden konnte: z.B. Essenfoto auf der Terasse-stimmts Kind Manu-könnte glatt von mir sein!!Und : Ich habe und trage auch ab und an Tom Taylor!!Hihi!Und weils sehr schöne Fotos sind auf denen ich Dinge wiedererkannte-wo wir auch waren(Skischanze u.ä.) und weils nen paar aktuelle Fotos von Manu gab!
Und der Bericht ist ein zweiter Traum,weil Mandy ihrem Smily-Fanatismus alle Ehre gemacht hat!!!!!!!!!!!!!!!1
Und zu der Kamingeschichte, die mir Manu schon kurz telefonisch verraten hatte, mein Kurzkommentar an den Informatiker-vor allem wegen des ersten M E G A A U S F Ü H R L I C H E N Kommentars: GETROFFENE HUNDE BELLEN!!!!!!!!!!-finde ich dazu echt passend!
Laßt es euch allen trotzdem gut gehen, studiert im Sommersemester weiter schön fleißig, auch wenn das bei hoffentlich besser werdendem Wetter nicht so einfach ist , bleibt gesund, habt euch wohl, seid gegrüßt von der nachwievor sehr bezuckerten Mutz!
Ich kann nicht anders, als die Argumentationskette dieser Kommentare auf den Zahn zufühlen.
Denn aus geisteswissenschaftlicher Sicht ergeben sich diverse Defizite.
Zahllose Behauptungen werden hier aufgestellt und müssen erst einmal analytisch untersucht werden!
Zu aller Erst zur Aussage von „Manus Mutz“: Getroffene Hunde bellen !!!!!!!!!!
Diese Aussage soll deduktiv nomologischen geprüft werden. Ist der Informatiker tatsächlich getroffen worden? Die Antwort lautet ja; was sein Bedürfnis beweist, vermeintlich verzerrte Inhalte korrigieren zu wollen.
Hat der Informatiker gebellt? Und hier muss die Frage erlaubt sein, was kann man unter bellen verstehen? Wie einer vertrauenswürdigen Quelle zu entnehmen ist, bellt der Hund, um mit dem Menschen zu kommunizieren. Tatsächlich kann man den obigen Kommentaren entnehmen, dass der Informatiker das Bedürfnis hatte mit Menschen zu kommunizieren. Ergo ergibt sich, der Informatiker hat gebellt.
Es ergibt sich also folgendes Explanans:
Gesetz: getroffene Hunde Bellen (nur Hunde können bellen).
Randbedingungen: Der Informatiker wurde getroffen; Steffen hat gebellt.
Und daraus ergibt sich folgerichtig das Explanandum: Steffen ist ein Hund.
Doch trägt dies nicht der Aufklärung im Fall „Rauchender Cottage“ bei. Auch der Verweis, dass ein Hund ein degenerierter Wolf ist, scheint eine Spur zu sein, die ins Leere läuft und daher auch nicht weiter verfolgt werden sollte.
Maßgeblich für die sich widersprechenden Behauptungen, sind zahllose Hilfskonstruktionen, die scheinbar der Ablenkung dienen sollen und dem tieferen Verständnis des Vorgangs nicht dienlich sind. Um ihnen ihre verschleiernde Wirkung zu nehmen, ist der Verfasser gezwungen auf sie einzugehen.
Verschleierung1:
).
Informatiker müssen kein Feuer machen können; sie müssen Schalter bedienen bzw. Knöpfe drücken können (siehe Exkurs zur Mikrowelle oben; an dieser Stelle sei gefragt: Würstchen aus der Mirkowelle??? Was is das eklig!)
Gleich zwei Autoren (Der Informatiker; the electrical engineering technician) argumentieren mit den eingeschränkten Fähigkeiten der Informatiker (ich hatte schon früher solche Vermutungen
Um diese Behauptung zu prüfen, wurde auf verschiedene Berufsbeschreibungen zurückgegriffen. Es ergibt sich daraus eine auffällige Häufung folgender Anforderungen:
a) Freude am Umgang mit Computern
b) sehr gutes logisch-abstraktes Denkvermögen
c) Freude an exakter Denk- und Arbeitsweise
d) Interesse am Lösen komplexer Aufgabenstellungen
e) Freude am Experimentieren
f) arbeiten geduldig und hartnäckig
g) permanente Lernbereitschaft
Wie man annehmen muss besitzen Informatiker alle diese Vorraussetzungen. Aber nur aus a) ergibt sich eine Präferenz für technische Geräte.
Logisch-abstraktes Denkvermögen ermöglicht einem die Funktionsweise eines Kamins zu erfassen. Freude an exakter Arbeitsweise müsste Schlampereien vorbeugen. Wenn Informatiker sonst nur komplexe Aufgaben lösen, dann müssten sie so etwas einfaches wie Feuer machen erst recht beherrschen (ich Verweise hier auf eine nähere Beweisführung auf die Autorin „Gina“) oder man müsste annehmen, dass Informatiker für einfache Aufgaben unbrauchbar sind (z.B. Müll runter schaffen, Staubsaugen usw.). Die Freude am Experimentieren könnte eigentlich kein besseres Erprobungsfeld als das Spiel mit dem Feuer sein. Die Feststellung, dass Informatiker geduldig und hartnäckig arbeiten, könnte auch als Beweis gelten, wenn nicht in der Empirie bewiesen sei, dass dem nicht so ist. Hierzu sei der Informatiker selbst zitiert: „…mit immer weiter sinkender Motivation war das “Feuer” dann irgendwann am Punkt seiner größten Raucherzeugung angelangt.“
Und schließlich verweist permanente Lernbereitschaft drauf, dass Feuer machen und Informatiker sein sich überhaupt nicht ausschließen. Und das gilt auch für einen nicht automatischen Ofen, denn der wäre ja noch einfacher zu bedienen und damit für die komplexen Informatiker ungeeignet
Verschleierung 2: Der Streit der Geschlechter!
Immer wieder beschuldigen sich beide Autorenschulen, dass die Geschlechter verweichlicht wären.
Interessanter Weise verweisen beide Seiten in solchen Fällen auf die Steinzeitmenschen und allgemeiner auf archaische Zeiten (Das nächste Explanandum für Manu). Und hier fragt sich, was macht einen Mann denn weich und was hart? Aber vor einer Antwort sollten wir weiterfragen, warum kann ein harter Mann ein Feuer machen und warum sollte das ein weicher Mann nicht hinbekommen? Der Mann in der Steinzeit war vor allem dafür zuständig Schutz zu bieten (vor allem vor anderen Männern), er ging weite Wege um Fleisch nach Hause zu bringen, war aber so selten zu Hause, dass er nie Höhle putzen musste oder so…. Naja entscheidender dürfte aber sein, dass er mit Sicherheit nicht alleine für das Feuer zuständig war. Frauen konnten Feuer machen, genauso wie Männer und wenn Steinzeitmann nur nasses Holz hatte, aß er rohes Fleisch (viele Bandwürmer viel Hunger auf Fleisch Länger von zu Hause wegbleiben). Die Frauen waren also damals viel Emanzipierter. Sie hatten die Fellhosen an. Sie waren die „Herren“ der Höhle.
Im Laufe der Zeit hat sich das dann geändert. In der Steinzeit konnten also alle Feuer machen. Daraus lässt sich ableiten: Wir müssten Fragen: Warum sind die Menschen verweichlicht? Und die Antwort ist ziemlich einfach: Technischer Fortschritt (die Informatiker sind Mitschuld) und damit fehlende Praxis. Ergo Vorwürfe, wie oben beschrieben, führen nicht zum Kern des Problems!
Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass Frauen und Männer auch noch vor ein paar Jahrzehnten praktisch alle einen Kamin anwerfen konnten.
Nachdem wir nun beide Mythen als solche enttarnt haben, können wir uns dem Fall „Rauch im Cottage“ zu wenden. Auch an dieser Stelle müssen wir zuerst auf Expertenwissen zurückgreifen:
Die Schornsteinfeger-Vereinigung erläutert die wichtigsten Bedingungen um einen Kamin „geglückt“ zu betreiben wie folgt:
1. richtiger Brennstoff: erstmal kleines Holz, dann Hitze, dann größeres Holz, nicht nass
2. Schornstein gereinigt?
3. richtige Handhabung
Wir können also nun alle drei Punkten nachgehen. Erstens wurde der richtige Brennstoff genommen? Die Aussage des Informatikers erleichtert hier einiges: „…die peinliche Erkenntnis, dass man dicke Holzscheite nicht direkt entzünden kann (…) dank Manu hatte (…) nach einer Weile ein paar kleinere Hölzer im Kamin…“
Recherchiert man, stößt man auf folgende Weisheit: trockenes Holz brennt besser als nasses; dünnes schneller als dickes; weiches schneller als hartes. Aber wie oben zu erkennen ist, muss man berücksichtigen, dass zuerst das Feuer angehen muss.
Wie wir sehen war schon der Start nicht geglückt. Aber wurde trotzdem das richtige Anzündmaterial verwendet? (Birkenrinde, fein abzupfen und sammeln, Reisig, Späne, Zapfen, Papier, Heu, Stroh, Schilf – tatsächlich wurden Tannenzweige=Rauch verwendet).
Als weiterer Aspekt wurde an vielen Stellen eingebracht, dass das Holz nass war. Woran erkennt man das Holz nass ist? Eher dunkler Rauch, und „Nasses Holz zischt und pfeift, wenn es ins Feuer gelegt wird. Auf der Oberseite bilden sich manchmal sogar brodelnde Wasserbläschen, die durch austretenden heißen Wasserdampf genährt werden.“ Konnte denn so etwas beobachtet werden? Nach Aussage von Hummelchen nicht! Wieder wurde also eine Ausrede enttarnt und damit muss der Schwede ob böse oder nicht von der Schuld frei gesprochen werden (ich Verweise auf das Urteil vom Scorpiongirl)! Zu bedenken ist nämlich, dass auch Holz von Tanne und Kiefer eine starke Russentwicklung im trockenen Zustand hat und das wirkt sich vor allem schädlich aus, wenn der Schornstein nicht gesäubert wurde. Was uns zum Punkt zwei führt. Hier scheint wohl eines der größeren Probleme gelegen zu haben. Und schließlich müssen wir über Punkt drei befinden: Es handelte sich um unerfahrenes Heizpersonal
Zum Abschluss nehme ich noch auf ein Argument Bezug: Hummelchen habe nicht geholfen. Es stellt sich die Frage, ob die Gewährung von Hilfe in diesem Zusammenhang den Erfolg herbeigeführt hätte. Hätte hier pusten weiter geholfen? Wäre hier ein Blasebalg nicht hilfreicher gewesen (Insider Alarm)? Gehen wir noch auf die Argumentation des Anwalts des Informatikers ein („…Christliche Nächstenliebe als Grundpfeiler unserer “zivilisierten” Welt: statt hohn und spott ernstem rat und wohlgmeinterer tat zu seite steht…“). Der Inhalt der Nächstenliebe liegt im Wort: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist ja erstmal vollkommen unabhängig vom Helfen, sonst würde es ja auch Nächstenhilfe heißen. Vielmehr müsste man sich hier auf die christliche Barmherzigkeit berufen. (Andererseits da der Informatiker nicht an Gott glaubt, müsste man sich auf den Humanismus berufen).
(Mandy überredet; dickes statt kleines Holz; obwohl es rauchte weiter aufgelegt; den Kamineffekt falsch berechnet (siehe Scorpiongirl) usw.). Danach hat der Kamin selbst schuld. Und zum Schluss Manu, weil sie Mandy mitüberredet hat. Mandy und der böse Schwede sind also unschuldig und hiermit frei gesprochen!
Man kann also schlussfolgern, dass der allerschuldigste der Informatiker ist
Was lässt sich noch sagen, tja Informatiker ist alles nicht so schlimm, ich hätte die Holzhütte auch zugequalmt
und fürs nächste mal: Auf dieser Seite wird erklärt wie man Feuer macht!
http://www.sexwoerterbuch.info/handverkehr_feuermachen.html
*RÄUSPER* … *KnackendeFinger*
Die Geisteswissenschaftler wieder …
… viel Gerede um eine halbfertige Theorie.
1. HUNDE
Getroffene Hunde bellen! Falsch
Getroffene Hunde winseln!
Gesetze erlassen, ohne die zugrundeliegende Aussage zu validieren. Gott sei Dank habt ihr Soziologen in dieser Welt nicht viel zu melden
Bestätigen kann ich, dass die Aussage nicht der Aufklärung des eigentlichen Falles dient, zumal die dahinterliegende Metapher nicht auf mich zutrifft, wie ich im weiteren noch einmal belegen werde.
2. INFORMATIKER
Wieder einmal bestätigt dieser Abschnitt, in der Argumentation des angehenden Soziologen, dass Vorurteile einer Diskussion abträglich sind.
a) Freude am Umgang mit Computern
b) sehr gutes logisch-abstraktes Denkvermögen
c) Freude an exakter Denk- und Arbeitsweise
d) Interesse am Lösen komplexer Aufgabenstellungen
e) Freude am Experimentieren
f) arbeiten geduldig und hartnäckig
g) permanente Lernbereitschaft
zu a) Kein Informatiker hat besondere Freude beim Umgang mit Computern. Computer sind dazu da, Menschen Probleme zu bereiten, wo vorher keine da waren. So oder so ähnlich lautet ein häufig zitierter Kommentar eines Informatikers.
zu b) Wir (die Informatiker) verfügen nicht über sehr gutes logisch-abstraktes Denkvermögen. Wir verfügen (neben vielen Naturwissenschaftlern) überhaupt über diese Art des Denkens.
zu c) Vorurteil! Die „Informatikerlandschaft“ (so will ich sie mal nennen) teilt sich genau an dieser Stelle in zwei Gruppen. Die Perfektionisten und die Pragmatiker. Da ich mich zu den Perfektionisten zähle, bleiben spätere Teile der soziologischen Argumentation weiterhin gültig.
zu d) Warum leckt sich der Hund die eigenen Eiern? Weil er es kann! Informatiker handeln bei der Lösung komplexer Aufgabenstellungen rein instinktiv.
zu e) Kann man sich drüber streiten. Um nicht zu widerspenstig zu wirken, gehe ich bei diesem Stereotyp mal mit.
zu f) Auch ok, die hartnäckigsten kommen zum Technischen Support und „dürfen“ sich ihr Leben lang mit schlecht gelaunten Kunden rumärgern.
zu g) Auch hier ein Treffer. Wahrscheinlich sind die letzten beiden Aussagen von Informatikern getroffen wurden.
Alles in allem ein grober Schnitzer. Argumentation, die größtenteils auf Aussagen Außenstehender beruht.
Um wieder auf den Punkt meiner ursprünglichen Argumentation zurückzukommen, Informatiker verstünden sich besser darauf Knöpfe zu drücken als dem manuellen Feuermachen, sei gesagt, dass die Affinität zu elektrischen Geräten dem Informatiker die Bedienweise eines per Knopfdruck entzündbaren Feuers deutlich leichter machen würde. Dennoch wissen wir, wie ein Kamin funktioniert (es sei am Rande nur angemerkt, dass mich die beiden zur Tatzeit anwesenden Soziologen über die Erklärung des Kamineffekts auslachten, in der Annahme, dieses naturwissenschaftliche Phänomen wäre meiner Phantasie entsprungen). Exakte Arbeitsweise schließt Fehlverhalten nicht aus. Wie oft musste man für sich selbst bereits feststellen, dass eine hervoragende Arbeit nichts wert ist, weil man einen gewissen Gesichtspunkt vernachlässigt hatte. Auch Perfektionisten irren. Dann die Sache mit der Einfachheit des Feuermachens. Das Hirn eines perfektionistischen Naturwissenschaftlers ist meist sehr chaotischer Natur. Denken normale Menschen oder die Pragmatiker eher direkt auf eine Lösung hin, so macht gerade die verworrene Art der Gedankengänge die Fähigkeit der komplexen Lösungsfindung aus. Bei einfachen Problemen versagt dieser Ansatz dagegen meist. So haben diese Von-Hinten-Über-Die-Brust-Ins-Auge-Denker oft schon Probleme mit der Beantwortung von Ja/Nein-Fragen und neigen zur Verkomplizierung von Sachverhalten. Demnach ist das Feuerentzünden aus den Augen des eben beschriebenen Typs von Informatiker, aufgrund seiner offensichtlichen Lösung eine eher schwierigere Aufgabe. Wie die aufmerksame Soziologe jedoch bereits festgestellt hat, ist ein Informatiker daher auch nicht für einfache Hausarbeiten zu gebrauchen. Schließlich wird die Hartnäckigkeit des Informatikers angezweifelt. Da der zitierte Satz „…mit immer weiter sinkender Motivation war das “Feuer” dann irgendwann am Punkt seiner größten Raucherzeugung angelangt.“ nichts über die Hartnäckigkeit verrät (weil mittlerweile geschätzte 60min vergangen waren), sondern lediglich über die Motivation, die bei jedem Menschen nach einer gewissen Zeit nachlässt. In welchem Maße wurde an keiner Stelle erwähnt … Als letztes die Lernbereitschaft, die voraussetzt, dass man den Vorgang des Feuermachens genügend oft wiederholt hat, was in der modernen Welt keineswegs als selbstverständlich erachtet werden kann.
3. STEINZEITMENSCH
Nur kurz. Technischer Fortschritt ist tatsächlich der Grund für immer weniger Wie-Mache-Ich-Feuer-Seminare. ABER … Informatiker trift nur die Mitschuld am Fortschritt, nicht am damit einhergehenden Wegfall unserer einstigen Fähigkeiten.
4. NASSES HOLZ
Ich möchte soweit mit der Argumentation des Soziologen mitgehen, als dass ich das Holz der Feuchtigkeit losspreche. Dennoch bleibt das Urteil, dass es hauptsächlich am Schornstein lag, was uns wieder zum Hauptschuldigen, dem heimtückischen Schweden führt, der in böswilliger Voraussicht, den Schornstein NICHT hat reinigen lassen. Zum Thema Nächstenliebe in Bezug auf die geschilderte Situation werde ich meine Position wohl nochmal bei einem Glas Wein mit dir bereden müssen
Womit ich auch langsam zum Schluss meiner Ausführungen kommen will. Es bleibt die Frage nach den Schuldigen. Der Schwede als Hauptschuldiger, dich gefolgt von der hiesigen Schornsteinfegervereinigung. Aufgrund deiner Allgemeinbildung und somit deinem Wissen über Kamine und das Holzentzünden, verbunden mit dem Wissen, dass wir sehr wahrscheinlich ein Feuer in Schweden entfachen würden, kommt für mich nur Holger als dritter Mittäter in Betracht, da er uns hätte VOR dem Urlaub auf die Gefahren und Besonderheiten des Kaminanzündens aufmerksam machen müssen. Manu und Mandy folgen in etwa auf gleicher Stufe. Mandy wegen ihres fehlenden Durchsetzungsvermögens (was die Entscheidung über die Entzündung angeht) und Manu wegen des Fehlgriffs beim Kleinholz (Thema Tannennadeln). Auch ich trage eine Mitschuld, wenn auch eine sehr geringe, da ich das Streichholz angezündet habe.
Sollte jemand weitere Fragen haben, so soll er sich an meinen Anwalt wenden.
Danke
Der Informatiker
WOW!!!!!!!
Ich bin immer wieder von so viel I N T E L L E K T U E L L E M
„GESCHREIBE“ ( ja, ich weiß!!!grammatikalisch völlig falsch und mutz-bzw. akensches Deutsch!!!!) begeistert!
Und – liebe Leute , wenn ihr nur halbsoviel Geist und Zeit für euer Studium aufwendet, wie für die Kommentare, dann ist mir um einen erfolgreichen Abschluss und um die Generation von morgen überhaupt nicht mehr Bange!!!!!
Also: Bin hocherfreut, weiter so!
Bleibt gesund!
Schöne Grüße an alle von der ältesten Blog-erin aller Zeiten, Manus Mutz!
Oh Go(ö)ttIn! Das glaub ich ja nich! Soooooooo lange Kommentare hier. Holger, betätige dich doch auch mal auf meinem blog- allerdings etwas kürzer, so hält frau das ja nich aus… Und dor informatiker zieht da auch noch mit. Und dann treibt sich meine mutz hier auch schon bei fremden leuten auf dem blog rum. Ich bin einfach nur entsetzt. Ein sündenpfuhl ist das hier, der nur durch oberflächliches intellektuelles geschwafel seine wahre natur verbergen sucht….
Sehr geehrter Informatiker leider muss ich ihre Revision im Fall „Rauch im Cottage“ als unbegründet abweisen.






Systematisch gehe ich auf ihren Eintrag ein:
1. Hunde
Das Besondere an vielen Tierarten ist, dass wenn sie am schwächsten bzw. verletzt (getroffen) sind am gefährlichsten werden. Frei nach dem Motto Angriff ist die Beste Verteidigung. Der Hund bellt also durchaus.
2. Informatiker
2.1 Die Differenzen die sich zwischen der Beschreibung in meinem Artikel und der des Informatikers auftun, sind ganz offensichtlich der Ursache geschuldet, das meine Informationen der Berufsbeschreibung von Arbeitgebern entstammen und die vom Informatiker der Realitätserfahrungen von Arbeitnehmern. Insofern kann man schlussfolgern, dass Informatiker ein Feuer entfachen können sollten, dazu aber in der freien Wildbahn nicht in der Lage sind!!!
2.2 Zum Statement „Exakte Arbeitsweise schließt Fehlverhalten nicht aus“ kann man nur kopfschüttelnd sagen: Fehlverhalten = falsch Verhalten = nicht richtiges Verhalten und das ist ungleich gegenüber richtigem Verhalten. Ergo exakte Arbeitsweise schließt Fehlverhalten aus! Der Satz ergäbe nur Sinn wenn man annehmen würde, exakte Arbeitsweise schließt Anomalien nicht aus! Und von Anomalien kann man im obigen Fall nun mal nicht sprechen.
2.3 Zum Statement: „Dann die Sache mit der Einfachheit des Feuermachens.“
Es scheint mir, als sei dies ein Phänomen, das sich über die Informatik hinaus beobachten lässt. Scheint sehr stark mit dem Abitur zu korrelieren.
2.4 zum Thema Hartnäckigkeit
Der Informatiker machte hierbei geltend, dass man Hartnäckigkeit nicht mit Motivation verwechseln dürfe. Nach 60 min hätte die quasi jeder verloren. Die Frage nach einer Definition von Hartnäckigkeit wird leider stillschweigend übergangen. Schlägt man das Wörterbuch der Synonyme des deutschen Taschenbuch Verlages auf, wird Hartnäckigkeit mit dem Wort Beharrlichkeit gleichgesetzt. Man beharrt also auf einer Position (argumentativ oder lokal) in unnachgiebiger Weise. Was sind schon 60 Minuten im Zusammenhang mit dieser Bedeutung. Zumindest muss man festhalten, dass der der Grad der Hartnäckigkeit allenfalls durchschnittlich ausgeprägt ist.
3. STEINZEITMENSCH
Zum Statement: „ABER … Informatiker trifft nur die Mitschuld am Fortschritt, nicht am damit einhergehenden Wegfall unserer einstigen Fähigkeiten.“
Nur Kurz: Wissenschaftler (darunter Informatiker) –> Fortschritt –> fehlende Praxis und Verkümmerung von Fähigkeiten.
Ergo Forschritt ist also eine intervenierende Variable und Informatiker sind damit indirekt an der Verkümmerung Schuld.
4. Der Böse Schwede
Es wurde als wahrscheinlich einziger korrekter Einwand eingeworfen, dass der Schwede seinen Schornstein NICHT hat reinigen lassen und er damit den Vorkommnissen Vorschub geleistet hat. An dieser Stelle muss man also tatsächlich von Fahrlässigem Verhalten beim Schweden ausgehen! Aber daraus lässt sich noch nicht ableiten, dass die Hauptschuld beim Schweden liegt.
5. Ein dritter Täter
Der Informatiker erhebt den Vorwurf, ich hätte vorhersehen müssen, dass ein Feuer entzündet werden würde und hätte mit meinen Kenntnissen die Gruppe um Steffen vorwarnen müssen. Tja, dazu lässt sich sagen, dass ich erst nach der Anklageerhebung recherchierte, also zum Zeitpunkt der Schwedenreise keine Warnung hätte aussprechen können.
Es ergibt sich als vervollständigtes Urteil:
Hauptschuld: Steffen (hat den Kamineffekt falsch berechnet, die Fahrlässigkeit des Schweden übersehn und … ich könnte Seiten füllen). Danach der Schwede (Schornstein nicht gereinigt). Danach Manu (Überredung, Tannennadeln). Mandy dagegen ist von aller Schuld frei zusprechen, weil sie alles gegeben hat, um das Feuer zu verhindern. Ich bin ebenfalls von aller Schuld freizusprechen, weil ich gar nicht die Möglichkeit hatte zu warnen
Das Urteil ist damit rechtskräftig
Und nun noch ein anders Thema:
Scorpiongirl welche wahre Natur verbergen Steffen und ich eigentlich?
Eine unwissende, Che!
Und ich erhebe Einspruch bezüglich der Tannennadeln! Ich wollte kleines Holz reinwerfen, aber keine Tannennadeln, sondern einfach Zweige von (Laub-)bäumen. Der Informatiker stachelte mich dann an, zu Partikeln von Nadelbäumen zu greifen, weil die im Volksmund bekannten „Kienäppel“ doch das Feuer so zum Knistern bringen sollen. Des Überredens bekenne ich mich schuldig. Aber es war ja auch richtig, dass wir Feuer gemacht haben! Das wurde hier nämlich noch gar nicht diskutiert – wie doof wär das denn gewesen: in schweden gewesen, kamin gehabt und nicht angemacht. Man muss probieren, denn nur hinterher ist man schlauer!
Nach der Aussage von Scorpiongirl ändert sich nicht viel, außer das Manus Anteil am Rauch zur Unkenntlichkeit verkümmert und das Steffens „Machenschaften“ immer mehr Tragweite erlangen.
Genauso sieht`s aus! Endlich spricht mal jemand ein Machtwort. Ein außenstehender, unvoreingenommener und kompetenter noch dazu
Ich stimme ausnahmslos allen Äußerungen (vor allem den meine Unschuld unterstreichenden) zu.
Wo treibt sich bloß mein Anwalt rum, möcht’ ich mal wissen …
… schätzungsweise recherchiert er, was ihr an juristischer Vorgeschichte aufweisen könnt. Ich nehme an, dass er deshalb so lange braucht, weil er nicht viel finden wird. Damit zum Eigentlichen …
Der Fall Scorpiongirl / Informatiker sollte recht schnell aufgeklärt sein. Kleinholz habe ich gar nicht gesammelt, was ja die Ursache dafür war, dass das Feuer nicht anging (ich versuchte es mittels Riesen-Scheite und wenig Papier, da ich den Kamineffekt als deutlich größer angenommen hatte). Stattdessen hat Manu die Tannenzweige gesammelt und ich habe zusätzlich auch noch bei der Suche nach Kienäppeln mitgeholfen. Diese waren jedoch für die Zeit NACH der Feuerentzündung gedacht. Ich denke mindestens einen Zeugen zu haben, der diese Aussage bestätigen kann. Bei genügend Selbstdisziplin vielleicht sogar einen zweiten. Die Benutzung der Tannenzweige wiederum wurde durch die Mangelerscheinung an Kleinholz und die Überzeugungsarbeit von Manu („nimm doch Kleinholz“) hervorgerufen. Die damit einhergehende Schuldverteilung im Fall „manuelles Feuermachen“ müsste damit nochmals geringfügig angepasst werden. Mandys Schuld wächst durch die unterlassene Hilfeleistung bei der Kleinholzbeschaffung und Manus durch das „Dealen“ mit Tannenzweigen.
Zu den Anschuldigungen bezüglich der wahren Natur des Anklägers und meine Wenigkeit möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern …
Zum Fall „manuelles Feuermachen“ …
Die Sache mit den bellenden Hunden. Mit scheinbar abgeschlossenem Jurastudium und das in einem derart jungen Alter liegt die Vermutung nahe, dass sich der Ankläger in seiner Kindheit kaum in der Natur rumgetrieben haben kann. In Folge dessen kann er auch nicht wissen, dass getroffene Hunde meist winseln. Dank zahlreicher Versuche am lebenden Objekt konnte diese Aussage vom „Bund für skrupellose Tierquälerei“ validiert werden.
Informatiker: Arbeitgeber Arbeitnehmer. Zu diesem Punkt bleibt nur zu sagen, dass Arbeitgebern meist ein verzerrtes Bild der Realität innewohnt. Als Beispiel dazu sollen die unzähligen Software-Projekte dienen, die durch unzureichende Zeitplanung ihre Deadline nicht einhalten konnten (bestes Beispiel: die Maut).
Informatiker: exakte Arbeitsweise. In diesem Punkt möchte ich der Gegenseite in gewisser Hinsicht entgegenkommen. Natürlich schließt exakte Arbeit Fehler aus. Aber … und das ist der Punkt, die Aussage war „Freude an exakter Denk- und Arbeitsweise“ und die Rede war von „Perfektionisten“. Das hierbei eindeutig Menschen gemeint waren, liegt auf der Hand. Die Freude an exaktem Arbeiten und Perfektionismus schließen Fehler NICHT aus. Da Menschen fehlbar sind (ich gehe hier nicht wie anfangs geplant auf bestimmte Ideologien ein) und äußeren Umwelteinflüssen unterlegen, konnte trotz (menschlicher,) exakter Arbeitsweise (der Kamineffekt wurde definitiv richtig berechnet, nur dass als Eingangsvariable ein vorbildlicher, harmloser Schwede vorausgesetzt wurde) ein derartiges Fehlverhalten des Kamins entstehen.
Informatiker: Hartnäckigkeit. „Nach 60 min hätte die quasi jeder verloren.“ … *huuup* … falsch … ich sagte nicht, dass ich sie verloren hätte, sondern, dass sie nachließ. Bitte nächstes Mal besser recherchieren. Außerdem bringen die Ausführungen des Anklägers keine Argumente, die Motivation und Hartnäckigkeit auf eine Stufe stellen. Für den Laien dazu ein kleines Beispiel:
In einer Diskussion wird hartnäckig die eigene Position verteidigt. Dass nach einer gewissen Zeit die eigene Motivation sinkt, den Gegenüber davon zu überzeugen, hat mit der Hartnäckigkeit, mit der man diese Position weiterhin innehält, nichts zu tun. Und nun ratet mal, wie ich auf dieses Beispiel gekommen bin o_O. Die Lösung steckt im vorherigen Text.
Steinzeitmenschen und der Wegfall einstiger Fähigkeiten. Und ob der Informatiker unschuldig daran ist. „Wissenschaftler (darunter Informatiker) –> Fortschritt –> fehlende Praxis und Verkümmerung von Fähigkeiten.“ Fast richtig … nicht der Fortschritt allein ist es, der die Fähigkeiten verkümmern lässt. Der Mensch selbst ist Hauptschuldiger, da er sich ihr hingibt, als wäre sie das Allheilmittel. Ich kann mich nur wiederholen, wenn ich sage „Informatiker trift nur die Mitschuld am Fortschritt, nicht am damit einhergehenden Wegfall unserer einstigen Fähigkeiten.“
Täter und Opfer. Ein Ankläger, der erst NACH Anklage Wissen über den eigentlichen Sachverhalt einholt? Ich muss dringend meinen Anwalt anrufen …
Somit sollte der eigentlich Fall ja nun geklärt sein. Hauptschuld: Holger und Schwede. Indiz: Seine unmittelbare Anklage gegen mich, lässt vermuten, dass er mit dem Schweden unter einer Decke steckt und dass der miserable Zustand des Kamins zu einer Katastrophe führen sollte, bei dem der Schwede um ein Cottage und Holger um ein paar Schwedische Kronen reicher geworden wäre.
Somit ergibt sich außerdem, dass Manu und ich von jeglicher Schuld freigesprochen werden, da die falschen Fährten zu den Tannenzweigen bis hin zu den nassen Scheiten durch fremde Hand gelegt wurden, was ein ortsunkundiger sowie kaminunkundiger nicht ohne weiteres erkennen kann.
Weiterhin fraglich bleibt die Rolle der Mandy B. im erwähnten Fall. Ihre Tatenlosigkeit bei der Holzbeschaffung sowie der Rauchbekämpfung bleiben höchst verdächtig. Hingegen ihre abwehrende Haltung bei der Entscheidung über ein indoor-Feuer auf weibliche Intuition schließen lässt. Ihr Fall sollte von einem/einer Frauenversteher/in erneut aufgenommen werden und ein Urteil gefällt werden.
Ich hoffe damit alle Klarheiten beseitigt zu haben …
… in diesem Sinne …
Der Informatiker
PS: Vergebt mir, es war spät
Dem Informatiker gehen langsam die Argumente aus.


In aller Kürze
1. Wenn Manu das Gegenteil vom Informatiker behauptet, steht Aussage gegen Aussage. Der Schuldaspekt im Fall Tannenzweige wird also geteilt.
2. Mandy wollte kein Feuer, sie hat sogar ihren Standpunkt deutlich gemacht. Ergo entstehen für sie keine Schuldaspekte. Sie hat ja sogar auf den Abzug hingewiesen, also schlimmeres sogar verhindert. Die Argumente sind sehr weit hergeholt!
3. Zum Thema Hund: Der Informatiker irrt! Es wird ja nicht behauptet, dass jeder Hund bellt, sondern ein ausreichend großer Teil, so dass eine solche Redewendung entstehen konnte (übrigens validiert durch unsere Sprachgeschichte). Die Recherche zeigt, es gibt keinen Bund für „skrupellose Tierquälerei”.
4. Die Argumente zum Thema exakte Arbeitsweise sind so an den Haaren gezogen, dass ich mich dazu nicht mehr äußern möchte. Sie können allgemein hin als logisch falsch angesehen werden.
5. Auch der Punkt Hartnäckigkeit ist wenig überzeugend. Motivation ist nicht Hartnäckigkeit. Wenn die Motivation nachlässt und man die Feuerstelle aufgibt, war man nicht hartnäckig sondern nachgiebig.
6. Auch in der Betrachtung der Steinzeitmenschen und des Wegfalls einstiger Fähigkeiten geht der Informatiker nicht auf den eigentlichen Gedanken der Betrachtung ein, sondern verdreht lediglich das Offensichtliche: Wissenschaftler (darunter Informatiker) –> Fortschritt –> einseitige Ausrichtung auf die Wissenschaft –> fehlende Praxis und Verkümmerung von Fähigkeiten
Man kann natürlich die Mitte der Kette zwischen ihren Endpunkten immer weiter fortsetzen, eines bleibt: die indirekte Verbindung zwischen Informatikern und dem Versagen beim Feuermachen.
7. Noch mal nur für den Informatiker: Reise nach Schweden –> wieder kommen –> Kontroverse im Blog –> Recherche –> Anklage
Und die unvoreingenommene Recherche ergab die Hauptschuld bei Steffen.
8. Das Urteil, wenn man die Schuldanteile in Prozent ausdrücken würde:
Steffen: 50%
Der Schwede: 40%
Manu: 10%
Mandy: 0%
Mehr hatten mit der Hütte nichts zu tun!!!
Mir gehen nicht die Argumente aus. Dir geht die Motivation verloren mir zu folgen, obwohl du dennoch hartnäckig auf deinem Standpunkt beharrst.
1. Da Manu in diesem Punkt angeklagt wird, ist ihre Aussage nicht mehr wert als meine … somit steht es max. 2:1.
2. Wie bereits zum Fall Mandy B. gesagt, ist ihre Position umstritten. Da du das Zertifikat für Frauenversteher noch nicht besitzt, darf durch dich kein Urteil gefällt werden.
2. a) Durch deine Befangenheit in dem Fall und die noch zu klärende Frage, ob Mandy ein weiterer Mittäter ist, würdest du selbst MIT Zertifikat nicht stimmberechtigt sein. Diese Tatsache ist auch für den übrigen Fall gültig.
3. Tierquälerei ist in Deutschland verboten. Der Bund agiert unter falschem Namen, den ich an dieser Stelle nicht nennen darf. Ein Nachweis für dessen Existenz kann jedoch erbracht werden.
)
Alle weiteren Argumente zu diesem Thema sind an den Haaren herbeigezogen. Wie viele Leute legen sich mit Hunden an? Und wie viele von denen sagen, dass diese getroffenen Hunde bellen? Entweder sie machen es nicht mit der richtigen Inbrunst und Härte und wurden aus diesem Grund tötlich von den Bestien zerfleischt oder aber sie gehören dem oben genannten Bund an und können die Aussage über das Winseln bestätigen. Eine Redewendung konnte somit niemals entstehen und entspringt scheinbar einer Erzählung aus alten Zeiten (zur Erinnerung: Manus Mutz hat diesen Satz eingeworfen
4. Meine exakte Beweisführung hat den Nicht-Naturwissenschaftler verwirrt. Geisteswissenschaftler sind halt keine Informatiker. Quod erat demonstrandum!
5. Ich halte an meinem Standpunkt weiter fest. Motivation sank. Feuerstelle wurde NICHT aufgegeben (sonst wäre das Rauchproblem kein PROBLEM gewesen). Bitte nicht alles immer absolut betrachten. Es gibt Abstufungen. Die einen sind weniger hartnäckig als die anderen. Zitat: „zu f) Auch ok, die hartnäckigsten kommen zum Technischen Support und “dürfen” sich ihr Leben lang mit schlecht gelaunten Kunden rumärgern.“.
6. Holger findet Stein –> Holger legt Stein auf Tisch –> Fremder nimmt Stein –> Fremder steinigt Unbekannten –> Holger hat Schuld
Wenn du da mitgehst, dann übernehme ich stellvertretend für alle Informatiker die Mitschuld an der Verkümmerung alter, menschlicher Fähigkeiten. Ach ja … und ich erhebe Anklage wegen schwerer Körperverletzung, Tyrannei und Verbrechen gegen die Menschheit.
7. Wäre es bei der Darstellung von Zusatzinformationen geblieben, wäre alles ok gewesen. Du hast aber die Stellung des Anklägers übernommen und den Vorfall bewertet … und machst dich somit verdächtig.
Die bisherige Schuldverteilung bleibt weiterhin bestehen …
Sie können sich wieder setzen …
Der Informatiker
Obwohl der Fall schon längst entschieden ist. Mandy und Manu mit dem Urteil zufrieden sind. Und der Informatiker argumentativ eine Randposition einnimmt, will ich trotzdem sozusagen als Zeichen des guten Willens wiederum den Informatiker erklären was an seiner Argumentation falsch ist.
1. Es steht nicht 2:1 weil Mandy nämlich auf Manus Seite steht bzw. ihre Aussage dazu führt das ihre beide an den Tannenzweigen beteiligt ward, ergo teilt sich die Schuld.
2. Die Position um Mandy B. ist nicht umstritten, Line hat mir das Zertifikat für Frauenversteher ausgestellt und ich bin nicht befangen die Beweislage ist nur erdrückend.
3. Die Redewendung findet immerhin auf 22800 aktuellen Internetseiten Gebrauch ist also nicht aus alten Zeiten. Und wenn du zugibst, dass ein Teil der Opfer von Hunden „tödlich von den Bestien zerfleischt“ wurde dann gibst du zu, das nicht alle Hunde winseln wenn sie bellen. Das hättest du auch direkter zugeben können.
4. exakte Arbeitsweise = gutes gelingen, wenn nicht außergewöhnliche Dinge auftreten. Tatsächlich kann man den miesen Kamin als Anomalie bezeichnen. Schaut man sich aber die Aussagen über den Hergang eurer Versuche an, ergibt sich gleich, dass es sich nun mal nicht um eine korrekte Arbeitsweise gehandelt hat (ich erinnere nur an die großen Holzscheite).
5. Die Feuerstelle wurde aufgegeben, weil der Informatiker dem Rauch nicht gewachsen war.
6. Endlich wurde die Argumentation verstanden. Aber dieser Aspekt war ja nur zur Untermalung und ist bisher sowieso nie ins Urteil eingeflossen.
7. Eine Bewertung? Eher eine logische Schlussfolgerung! Die zu einem klaren Urteil führt!
Steffen: 49%
Der Schwede: 41%
Manu: 10%
Mandy: 0%
Mehr hatten mit der Hütte nicht zu tun!!!
Wieder einmal spricht die energische und kompromisslose Antwort des Anklägers dafür, dass er betroffen ist. Scheinbar lässt die Aussicht auf das große Geld die Unterlassung seiner täglichen Arbeit zu. Und wieder einmal habe ich keine andere Wahl als mich möglichst kurz zu verteidigen, um nicht in den Ruin gestürzt zu werden.
1. OK, wenn Mandy behauptet, wir wären beide Schuld gewesen, so habe ich leider keinen Stimmenvorteil mehr, es steht weiterhin Aussage gegen Aussage.
2. Line ist befangen und es müsste mal ein ernsthaftes Wort mit ihr geredet werden, sollte sie es tatsächlich ernst gemeint haben. Die Beweislage ist tatsächlich erdrückend. Sie überführt dich quasi der Tat. Für die entsprechende Begründung bitte oben weiterlesen.
3. Die Anzahl von Googles Ergebnissen gilt nicht als vertrauenswürdige Quelle. Wie ich bereits ausführte, konnten die erwähnten Opfer nur durch ihre mangelhafte Tierquälerei zerfleischt werden. Ihre Schläge waren keine Schläge, sondern lediglich Anlass für den Hund zuzubeißen. Frage: Kannst du mit vollem Mund reden? Geschweige denn bellen?
4. Nasses Holz, zu wenig bzw. das falsche Kleinholz als offensichtliche Fährte gelegt, schlechter Abzug und keine zivilisierten Hilfsmittel (Axt, Grillanzünder oder Knopf) weit und breit? Unter den gegebenen Voraussetzungen exakt gearbeitet. Ich kann aus Scheiße kein Gold machen, auch mit noch so viel Perfektionismus.
5. Die Feuerstelle wurde NICHT aufgegeben (ich war vor Ort und die beiden anderen Soziologen können dies bestätigen). Der Rauch wurde versucht aus dem Haus zu treiben und die Feuerstelle wurde unter Aufsicht sich selbst überlassen (zumal wir nach der Rauchbekämpfung Feuer HATTEN). Da der Mensch sich nicht zweiteilen kann, mussten Prioritäten gesetzt werden. Aus Angst vor einem klagenden Schweden und Holger (was ja euer Plan war), haben wir uns für die Rauchbekämpfung entschieden und die Feuerstelle lediglich in der Priorität nach hinten verlagert. Sie wurde nie vor der Erfüllung ihres Zweckes gelöscht.
7. Der Fall wurde bewertet. Da eine Wertung auch in Folge logischer Schlussfolgerungen vorkommen kann, sollten an dieser Stelle die passenden Sätze zitiert werden.
„[...] zahllose Hilfskonstruktionen, die scheinbar der Ablenkung dienen sollen [...]„
Ihr habt sie doch echt nich mehr alle, jungs…
Wat? wer bist du denn o_O …
Tja, leider konnte ich auf den wieder einmal schwach geratenen Artikel des Informatikers
bisher nicht antworten, weil mein Internet nicht funktionierte (Ich vermute ein Attentat).
1. Ich wurde als neutrale Person dazu beauftragt den Vorgang zu untersuchen. „…die energische und kompromisslose Antwort des Anklägers…“ ist ein Zeichen dafür, dass die Beweislage erdrückend ist und die Gegenargumente aus der Luft gegriffen sind. Es hat also keine Wertung vor den logischen Schlussfolgerungen gegeben. Danach wurde der Fall natürlich bewertet, allerdings ohne Voreingenommenheit!
2. Warum sollte Line befangen sein? Sie ist ja kein Mann oder so. (Alles andere zu diesem Punkt ist sinnfrei, bitte spezifizieren).
3. Warum sollte die Anzahl von Google Ergebnissen nicht als vertrauenswürdige Quelle gelten? Es handelt sich ja um eine Untersuchung der Sprachverwendung innerhalb des Internets und hier sind deutlich weniger alte Menschen auch Autoren, ergo sagt so etwas tatsächlich sehr viel aus! Die Argumente zum Thema Tierquälerei sind indiskutabel. Im Übrigen ein Hund bellt und greift dann an! Getroffene Hunde bellen zum dem, um davon abzulenken das sie geschwächt sind. Es handelt sich also eher um Verzweiflung und Verteidigung und manchmal kommt es dann auch zum Angriff. (Die Analogie zum Informatiker wird immer treffender, danke an Manus Mutz)
4. Steinzeitmenschen und viele Menschen unserer Zeit konnten/können auch ohne diese Mittel eine Feuer machen was dauerhaft brennt und nicht russt.
Zugegeben die Bedingungen waren nicht Ideal, aber das hat ja auch keiner bestritten.
5. Die Feuerstelle wurde zwecks Rauchbekämpfung sich selbst überlassen, damit aufgegeben. Das hatte zwar seine Gründe, aber so konnte das Problem nicht an der Wurzel gelöst werden, nämlich da wo der Rauch entstand!
(hier könnte man natürlich zugegebenermaßen eine Affekthandlung vermuten, die immerhin dazu beiträgt die Schuld zu senken)
Es ergibt sich
Der Schwede: 41%
Steffen: 38%
Fehlentscheidungen von Steffen im Affekt: 11%
Manu: 10%
Mandy: 0%
Mehr hatten mit der Hütte nicht zu tun!!!
*Test* *Test* Hier der Informatiker
… geht noch alles?! … ja … ok
Also wirklich,
mehr als 2 Tage Zeit zum Formulieren einer Antwort, mehr als zwei Tage Zeit für eine Ausrede, warum man so lange gebraucht hat … und was kommt bei raus? „DAS INTERNET GING NICHT?“ … also bitte … nächstes Mal ein wenig mehr Kreativität … ein Kommentar, der mich in jedem Punkt bestätigt, wäre da viel glaubwürdiger gewesen … denn warum sollte ich dich zwei Tage lahmlegen, wenn ich die Zeit dazwischen nicht mit bösartigen Machenschaften nutze?
Wie dem auch sei, viele Punkte, die schnell behandelt werden wollen, da ein armer Informatiker ja eigentlich arbeiten müsste
Gleich zu Beginn die Hundediskussion, um die offensichtlichen Schnitzer, die bei der Recherche und der Argumentation gemacht wurden noch besser deutlich zu machen.
„Die Redewendung findet immerhin auf 22800 aktuellen Internetseiten Gebrauch ist also nicht aus alten Zeiten.“
„Warum sollte die Anzahl von Google Ergebnissen nicht als vertrauenswürdige Quelle gelten?“
Es ging nicht darum zu klären, dass der gaaaanz weit oben geschriebene Satz „Getroffene Hunde bellen“ eine Redewendung ist … das ist offensichtlich … es ging vielmehr darum seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Außerdem spricht die Verwendung von Redewendungen GERADE DAFÜR, dass etwas aus „alten Zeiten“ stammt. Ich weiß nicht ob die folgenden Beispiele besonders hilfreich beim Verständnis meines Standpunktes sind … ich werde sie dennoch anbringen:
1. „Es gibt keinen Gott“ –> ca. 54.000 Ergebnisse bei Google — Was für ein Beweis für einen Christen … („Es gibt Gott“ mit deutlich weniger Ergebnissen – für alle, die an der Aussage zweifeln
)
2. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ –> ca. 49.000 Ergebnisse bei Google — Wie viele Menschen haben diese Aussage überprüft? Wie viele starren den Stein immer noch an?
Die Anzahl der Ergebnisse ist somit nicht aussagekräftig (für unseren Gegenstand der Diskussion)
Ich will damit eines sagen. Der “Bund für skrupellose Tierquälerei” setzt sich intensiv mit der Reaktion getroffener Hunde auseinander. Das Ergebnis jahrelanger Studien zeigt, dass die meisten (ich sage nicht alle, aber die meisten) Hunde bei schweren Treffern winseln. Dies sollte bereits in einem selbständig durchgeführten Experiment an 10 Hunden von jedermann überprüft werden können. Besonderes „Winselpotential“ ergab sich bei großen Hunden, im Volksmund als „Kampfhund“ bezeichnet. Hier sollte ein ungeübter Sadist anfangen, um selbst mittels kleiner Treffer überhaupt ein Ergebnis zu hören.
Weiter zu Lines Befangenheit. Ein Zertifikat darf nur von Personen außerhalb des eigenen Bekannten- und Verwandtenkreises ausgestellt werden. Ich finde, gerade in Anbetracht des bevorstehenden Ereignisses, dass die Lines’ Befangenheit in diesem Fall eindeutig ist.
Ich gehe nun lediglich noch auf den Steinzeitmenschen ein, da ich noch arbeiten muss und zum fünften Punkt noch eine Menge zu sagen wäre. Da du den Beweis für deine These für Steinzeitmenschen nicht erbringen kannst, wäre hier ein Exemplar eines „Menschen unserer Zeit“ angebracht, um zumindest den zweiten Teil deiner Behauptung zu stützen. Zeige mir einen, der unter ähnlichen Bedingungen ein Feuer entfacht, dann nehme ich eine max. 5%-ige Schuld auf mich (schließlich bin ich Informatiker, was sich in diesem Fall schuldmindernd auswirken würde).
Schwede + Holger: 100%
Mandy + Manu + Steffen: 0% (mittlerweile bin ich von Mandys Unschuld überzeugt)
Mehr hatten (scheinbar) mit der Hütte nichts zu tun!
Es grüßt
Der Informatiker
Endlose reden wir und reden und nun scheinen wir endgültig an den Punkt zu kommen, wo Steffen sich wiederholt statt neue Argumente einzubringen. Da er keine neunen verwendbaren Aussagen vorgebracht hat:
Es ergibt sich
Der Schwede: 41%
Steffen: 40%
Fehlentscheidungen von Steffen im Affekt: 9%
Manu: 10%
Mandy: 0% Holger:-100%
Mehr hatten mit der Hütte nicht zu tun!!!
Ignoranz ist eine Wonne!